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Rainer Werner wurde im Jahre 1946 in einem  schwäbischen Dorf in  Hohenlohe, der Landschaft des Pfarrers und spätromantischen Dichters Eduard Mörike, geboren. In Tübingen, der Universitätsstadt mit den berühmten Absolventen Kepler, Hölderlin, Hauff, Mörike, Hegel und Schelling, studierte er Germanistik, Geschichte und Politische Wissenschaft. Das Staatsexamen legte er an der Freien Universität Berlin ab. Nach einem kurzen Intermezzo an einer katholischen Privatschule erhielt Rainer Werner 1977 seine erste feste Anstellung als Lehrer an der Thomas-Mann-Oberschule in Berlin-Reinickendorf. Dort unterrichtete er zwölf Jahre lang Deutsch, Geschichte und Darstellendes Spiel („Schultheater“). 1989 wechselte er an die Schulfarm Scharfenberg, ein Gymnasium mit Internat. Dort wurde seine Arbeit geprägt von der reformpädagogischen Tradition der Schule, die noch in Ansätzen in der Gegenwart der Schule zu spüren war. 1999 wechselte er an das John-Lennon-Gymnasium in Berlin-Mitte, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2009 unterrichtete. An diesem Gymnasium wirkte er an der inneren Schulreform mit, die das Gymnasium zu einer der erfolgreichsten Reformschulen in Berlin machte.

Während seiner Unterrichtstätigkeit an den drei Berliner Schulen verfasste Rainer Werner zahlreiche Bücher, vor allem Unterrichtshilfen für Lehrer für das Fach Deutsch. Die Skala der Titel reicht von „Psychoanalyse und Literatur“ über „Lyrik im  Deutschunterricht“ bis zu Schillers Drama „Die Räuber“. Anliegen dieser Bücher ist es, den Lehrern didaktisch aufbereitetes Material für einen anspruchsvollen und kreativen Deutschunterricht zur Verfügung zu stellen. Mit Vorträgen und Workshops zu fachdidaktischen Themen spricht Rainer Werner vor allem junge Lehrer und Referendare an, um sie für einen modernen und schülerzugewandten Deutschunterricht zu begeistern.

Rainer Werner mischte sich auch in pädagogische und schulpolitische Debatten ein, die in der Öffentlichkeit geführt wurden. In der „Tageszeitung“, der „Frankfurter Rundschau“ und  der „Welt“ veröffentlichte er Essays und Kommentare zur Bildung und zur Schulpolitik. Auch an Streitgesprächen im Rundfunk wirkte er als Experte mit. Als Ausdruck seiner langen  Unterrichtserfahrung und seines schulpolitischen Engagements entstand im Jahre 2011 das Buch „Auf den Lehrer kommt es an“. Es soll den in der Schule beschäftigten Pädagogen, aber auch einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, „wie Schule wirklich gelingen kann.“

Seit seiner Pensionierung im Jahre 2011 engagiert sich Rainer Werner verstärkt in der „Inneren Schulreform“, die die meisten Schulen inzwischen auf den Weg gebracht haben. In Fortbildungsveranstaltungen, Workshops und Vorträgen zeigt Rainer Werner, welche Schritte in der Unterrichtsgestaltung und in der  Gestaltung des schulischen Lebens  unternommen   werden können, um die eigenen Schule zu einer „guten  Schule“ zu machen.

 

 

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